Am 6. Mai 2025 wurde Friedrich Merz (70) als neuester deutscher Bundeskanzler vereidigt. Genau ein Jahr später, am 6. Mai 2026, kehrt Merz zum langjährigen ZDF-Format „Was nun, …?“ zurück. Ebenfalls genau ein Jahr zuvor war der Kanzler in einem ersten „Was nun, Herr Merz?“ zu sehen gewesen, im letzten Dezember dann in einer zweiten Ausgabe.
Warum nur langsame Reformen, Herr Merz?
Die ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und die ZDF-Nachrichtenchefin Anne Gellinek bitten Merz jetzt am kommenden Mittwoch um 19:20 Uhr im Rahmen eines neuen „Was nun, Herr Merz?“ erneut zum Gespräch. Im Mittelpunkt soll vor allem Bilanz über das erste Amtsjahr des Kanzlers gezogen werden.
Es soll sowohl um innenpolitische als auch um außenpolitische Aspekte gehen. Im Zentrum stehen laut einer Mitteilung des Senders unter anderem Fragen wie: „Warum kommen Reformen nur langsam voran? Wie stabil ist seine Regierung noch? Und gelingt es ihm, verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen?“ Veranschlagt für das Gespräch sind der Programmplanung zufolge rund 30 Minuten.
Das ZDF-Format „Was nun, …?“ ist seit vielen Jahren etabliert. Die erste Ausgabe lief im Sommer 1985, damals noch unter der Leitung des Journalisten Klaus Bresser und seines Kollegen Wolfgang Herles. Seither werden immer wieder Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker vor die Kamera geholt, um sich dort zu aktuellen Fragen zu äußern. In vergangenen Ausgaben waren neben Merz zuletzt unter anderem auch Markus Söder und Ursula von der Leyen zu sehen.
(wue/spot)
Bild: Bettina Schausten im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz, hier in „Was nun, Herr Merz?“ vom 16. Dezember 2025. / Quelle: ZDF/Thomas Kierok