Mit dem Herbst kehren warme Farben in die Trends zurück. Zu Tönen wie Cognacbraun und Kupfer gesellt sich in diesem Jahr Ocker. Der Erdton, der zwischen Gelb, Braun, Rot und Orange liegt, löst Senfgelb als jahrelang angesagtestes Herbst-Gelb ab. Das kommt Modefans im Alltag entgegen. Ocker wirkt natürlicher, spielt sich weniger in den Vordergrund und lässt sich dadurch leichter stylen.

So trägt man Ocker im Herbst 2026

Welche Nuance genau angesagt ist, zeigt sich in den Kollektionen der Luxuslabels. Zimmermann stellte eine ockerfarbene Jacke vor, die Gelb und Braun zu gleichen Teilen verbindet. Die Marke kombiniert es mit einer gerade geschnittenen Hose im gleichen Ton. Eine dunkelblaue Jeans lässt Ocker dagegen mehr strahlen, wie die Schauspielerin Lili Reinhart (30) kürzlich auf den Straßen von New York bewies. Ihr Look verdeutlichte auch: Schwarze Boots passen genau so gut dazu wie braune.

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Braun bietet sich als Erdton zum Kombinieren an, andere Töne sind jedoch raffinierter. Auch Khaki, Tannengrün, Aubergine oder Bordeaux sehen herbstlich aus, sind jedoch nicht die offensichtliche Wahl. Einen stärkeren Kontrast erzielt man mit Navy.

Wie gemacht für Accessoires

Doch es muss nicht immer gleich das Mode-Statement sein. Ocker lässt sich in Form von Accessoires auch subtiler in Outfits integrieren. Fehlt einem Look noch der letzte Schliff, schnappt man sich eine Suede-Tasche in Ocker, knotet einen kurzen Kaschmir-Schal um den Hals oder setzt eine Wollmütze auf.

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Besonders interessant wird Ocker durch die unterschiedlichen Materialien. Auf Wildleder wirkt der Farbton warm und lässig, glatte Stoffe wie Satin oder Seide verleihen Ocker dagegen eine elegantere Note. Auch Cord bringt die erdige Farbe passend zur Jahreszeit zur Geltung und wird 2026 sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode als weite Cordhose getragen.

(paf/spot)

Bild: Ob an Schals, Kleidern oder Jacken: Ocker ist 2026 an allem gern gesehen. / Quelle: Martin Kralicek / iStock via Getty Images