Michael Palin (83) hat sich bei einem Sturz Knochenbrüche zugezogen. Das ehemalige Monty-Python-Mitglied musste als Konsequenz eine geplante Buchtour canceln. Das gab der 83-Jährige selbst auf Instagram bekannt.

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Ausrutscher im Badezimmer

„Mein Unfall war ziemlich unspektakulär – ein Ausrutscher im Badezimmer zu Hause, in dem ich schon seit 58 Jahren unterwegs bin“, schrieb Palin selbst in einem Beitrag auf Instagram. Er sei bei dem Sturz „schwer auf meine linke Seite gefallen, was zu drei Rippenbrüchen und einer leichten Beckenfraktur führte“.

Mit dem gewohnten Monty-Python-Humor fügte der Komiker hinzu: „Es war ein lustig anzusehender Sturz, bei dem kein Publikum dabei war, um ihn zu sehen. Von nun an bleibe ich lieber bei den Fischklatsch-Tänzen.“

Eine geplante Buchtour, um sein neues Werk „Michael Palin in the Philippines“ vorzustellen, musste als Folge abgesagt werden. Palin gilt als leidenschaftlicher Weltenbummler, der in diversen Dokus und Büchern auf andere Länder und Kulturen aufmerksam macht.

In seinem aktuellen Instagram-Beitrag entschuldigt er sich bei allen Menschen, „die bereits viel Arbeit in die Tour gesteckt haben“. Im gleichen Atemzug bedankt er sich für seine „unglaubliche“ medizinische Betreuung in der Folge des Sturzes.

Michael Palins Reisen führten ihn auf die Philippinen

Schon vor einigen Tagen wurde auf Palins offizieller Webseite die Verschiebung der Buchtour bekannt gegeben. Hier war noch von „unvorhergesehenen Umständen“ die Rede. In „Michael Palin in the Philippines“ bereist die Monty-Python-Legende „eines der faszinierendsten, komplexesten und widersprüchlichsten Länder der Welt: die Philippinen“, wie es in einer offiziellen Beschreibung des Werkes heißt.

„Im Laufe seiner epischen Reise lernt Michael den philippinischen Archipel in seiner ganzen Schönheit, Vielfalt und mit all seinen Widersprüchen kennen.“ Auch zu einem Treffen mit der Politikerdynastie Marcos, die unter anderem den aktuellen philippinischen Präsidenten Bongbong Marcos (69) stellt, soll es gekommen sein. Ein Treffen, das Palin „nie für möglich gehalten hätte“.

(lau/spot)

Bild: Michael Palin auf einer Aufnahme von vor einigen Jahren. / Quelle: imago/i Images / i-Images