Mainz, 12.02.2025 (lifePR) –  

Marc Bauer
Dineo Seshee Bopape
Rivane Neuenschwander
Radical Imaginaries Studio
Tabita Rezaire
Sarah Ancelle Schönfeld

07/03/25–15/06/25 

Eröffnung am 06/03/25 um 19 Uhr

Immer wieder gab es in der Geschichte der Kunst Gegenentwürfe zum vorherrschenden Kanon und zum krisenhaften Zeitgeschehen. Auch heute fordern Künstler*innen dazu auf, starre Denkmuster zu durchbrechen und das Bewusstsein zu erweitern, um Zukunftsvisionen zu schaffen, die jenseits der Beschränkungen der Gegenwart liegen.

Im Traumzustand interagieren verschiedene Realitäten miteinander. Verglichen mit dem, was man im bewussten Wachzustand zulässt, findet eine freiere Form der Wahrnehmung und Wissensproduktion statt. Es gibt Zeitsprünge, Verbindungen zwischen verschiedenen Orten – durch die Kraft des Unterbewusstseins und der Imagination entstehen alternative Realitäten und utopische Zukunftsräume. Die Auseinandersetzung mit unseren Träumen gibt Aufschluss über unsere Freuden, Ängste und Hoffnungen.

In der Ausstellung What is the dream that makes you dream? wird das Träumen als Weg zu tieferen Bewusstseinsebenen in den Blick genommen. Inmitten multipler globaler Krisen und beunruhigender Nachrichten, die wir jeden Tag empfangen, setzt What is the dream that makes you dream? bewusst auf optimistische Kontrapunkte, die Hoffnung, Resilienz und Heilung vorschlagen.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sabine Rusterholz Petko and Stefanie Böttcher.

Bodies in Motion – Form in the Making
Cinthia Marcelle und Suzanne Harris, Bruce Nauman, Charlotte Posenenske, Yvonne Rainer

08/11/24–16/02/25

Dank an:

Rheinhessen Sparkasse

Die Kunsthalle Mainz wird unterstützt durch:

Mainzer Stadtwerke AG
Mainzer Fernwärme GmbH
Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Landeshauptstadt Mainz

Mainz, 21.10.2024 (lifePR) –  

Cinthia Marcelle und Suzanne Harris, Bruce Nauman, Charlotte Posenenske, Yvonne Rainer
08/11/24–16/02/25
Eröffnung am 07/11/24 um 19 Uhr

Das Werk der international renommierten brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle (*1974 in Belo Horizonte, Brasilien) ist eine konsequente Weiterentwicklung der soziopolitischen Kunstproduktion im Brasilien des 20. Jahrhunderts, in der Materialexperimente mit konzeptioneller und formaler Strenge und einer einzigartigen partizipatorischen Praxis kombiniert wurden. Im Mittelpunkt von Marcelles Praxis steht das Interesse an der Beziehung zwischen Material, Form, Zeit und Raum, das sie in einem multimedialen Werk, in dem sie eine dezidiert prozessorientierte und performative Methodik mit einem bildhauerischen Ansatz verbindet.

In performativen Videoarbeiten, einige davon Gemeinschaftsproduktionen mit Tiago Mata Machado, isoliert Cinthia Marcelle alltägliche, routinierte Bewegungs- und Arbeitsprozesse aus ihrem funktions- und produktionsorientierten Kontext. Die meist kollaborativ-partizipativ angelegten Situationen verwandelt sie in poetische, metaphorische Bilder, die eingespielte Routinen des gesellschaftlichen Miteinanders und eine leistungsorientierte Logik moderner Gesellschaften zur Disposition stellen.

Die Ausstellung Bodies in Motion – Form in the Making kontextualisiert die performativen, zumeist auf einfachen Handlungsanweisungen beruhenden performancebasierten Videoarbeiten von Cinthia Marcelle erstmals mit Ikonen der US-amerikanischen postminimalistischen Tanz- und Performancepraxis der 1960er/70er Jahre wie Yvonne Rainer, Bruce Nauman, Suzanne Harris und dem performativ-partizipativen Gestaltungsansatz der minimalistischen Skulpturen der deutschen Künstlerin Charlotte Posenenske.

Bodies in Motion – Form in the Making wird von Anna Roberta Goetz kuratiert.

Bodies in Motion – Form in the Making
Cinthia Marcelle und Suzanne Harris, Bruce Nauman, Charlotte Posenenske, Yvonne Rainer

08/11/24–16/02/25

Dank an:

Rheinhessen Sparkasse

Die Kunsthalle Mainz wird unterstützt durch:

Mainzer Stadtwerke AG
Mainzer Fernwärme GmbH
Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Landeshauptstadt Mainz