Essen, 04.03.2026 (lifePR) –
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini nach dem Drama von David Belasco
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere: Samstag, 28. März 2026, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
„‚La fanciulla del West‘ ist mir von allen Opern am besten gelungen“, schrieb Giacomo Puccini über seine dreiaktige Oper, die 1910 in der New Yorker Metropolitan Opera ihre glänzende Uraufführung feierte. Das Aalto Musiktheater zeigt „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“, so der deutschsprachige Titel, jetzt in einer Neuinszenierung ab dem 28. März 2026.
In „La fanciulla de West“ trifft Goldfieber auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sich die junge Frau sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …
Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden. Puccini hielt diese besondere Oper für sein bis dato bestes Werk. Und obwohl „Fanciulla“ die Popularität etwa einer „Tosca“ oder „Bohème“ nie erreichte, ist sie angesichts ihrer einzigartigen, filmischen Ästhetik jenseits der Wildwest-Romantik einer Entdeckung wert.
Gerade auf diesen filmischen Aspekt fokussiert sich das Regieteam um Dirk Schmeding, der in dieser Spielzeit bereits Smetanas „Verkaufte Braut“ an der Wiener Staatsoper inszeniert hat und nun erstmals in Essen Regie führt. Das von der Entertainmentbranche und von Charlie Chaplins Film „The Gold Rush“ inspirierte Regiekonzept thematisiert die Ambivalenz zwischen Schein und Sein sowie den „Wilden Westen“ als optische Illusion eines Themenparks. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti.
In den Hauptpartien zu erleben sind Astrik Khanamiryan und Ilaria Alida Quilico als Minnie, Massimo Cavaletti als Jack Rance sowie Jorge Puerta als Dick Johnson.
Musikalische Leitung Andrea Sanguineti (Premiere)/Tommaso Turchetta | Inszenierung Dirk Schmeding
Bühne Ralf Käselau | Kostüme Julia Rösler | Video Johannes Kulz | Choreinstudierung Bernhard Schneider
Dramaturgie Savina Kationi
Minnie Astrik Khanamiryan/Ilaria Alida Quilico | Jack Rance Massimo Cavalletti | Dick Johnson Jorge Puerta
Nick Ido Beit Halachmi | Ashby Almas Svilpa | Sonora Tobias Greenhalgh | Trin KS. Rainer Maria Röhr
Sid Sono Yu | Harry Mykhailo Kushlyk | Joe Zicong Han | Bello Karel Martin Ludvik
Happy Baurzhan Anderzhanov | Larkens Andrei Nicoara | Wowkle Jana Marković
Postillon Albrecht Kludszuweit
Herren des Opernchores des Aalto-Theaters | Statisterie des Aalto-Theaters | Essener Philharmoniker
Premiere Samstag, 28. März 2026, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 19.04., 30.04., 14.05., 22.05., 20.06., 03.07., 08.07., 12.07., 18.07.2026
It’s Teatime Freitag, 27. März 2026, 16:30 Uhr, Aalto-Theater, Cafeteria
Karten (Premiere: € 17,00-80,00; weitere Vorstellungen: € 11,00-57,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des AaltoTheaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.
Gefördert von der GENO BANK ESSEN eG und dem Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.V.