Sichtlich ergriffen haben der spanische König Felipe VI. (58) und Königin Letizia (54) ein Klinikum in Toledo besucht, um dort mit Verletzten des schweren Zugunglücks zu sprechen, das sich am Mittwoch ereignet hat. Ein Zug war auf einen anderen aufgefahren. Dabei kamen mindestens 69 Menschen ums Leben und mehr als 100 Personen wurden verletzt.
Am 29. Oktober sind Felipe VI. und seine Ehefrau nach Toledo gereist, um dort laut der Zeitschrift „Lecturas“ ihre Unterstützung für die Verletzten, deren Angehörige sowie das medizinische Personal zum Ausdruck zu bringen. Das typische royale Protokoll sei dabei in den Hintergrund getreten.
Felipe und Letizia stehen den Menschen bei
Der König und die Königin trafen demnach gegen 15:30 Uhr am Krankenhaus ein, unter anderem begleitet von Emiliano García-Page, dem Präsidenten der Region Kastilien-La Mancha. Nach einer Begrüßung anwesender Amtsträger und Klinikvertreter habe sich das Paar in die Klinik begeben, um sich dort über die Arbeit des Fachpersonals unterrichten zu lassen und mit den Verletzten zu sprechen.
Laut dem Magazin wurde ein anstehender Termin für Freitag aus dem Kalender der Royals gestrichen. Bereits kurz nachdem sich das Unglück ereignet hatte, waren andere Termine für Mittwoch und Donnerstag abgesagt worden. König Felipe VI. hatte den Betroffenen sein Beileid und sein Mitgefühl schon kurz nach Bekanntwerden ausgesprochen. Er befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks in Bétera bei Valencia, wo er an einer Militärübung teilnahm. Den Termin brach er ab.
Für das Königspaar ist es der zweite Besuch dieser Art innerhalb eines Zeitraums von weniger als einem Jahr. Die beiden reisten Anfang 2026 zu einem Klinikum in Córdoba, nachdem sich bei Adamuz ein schweres Zugunglück ereignet hatte.
(wue/spot)
Bild: König Felipe VI. und Königin Letizia haben in einem Krankenhaus im spanischen Toledo Menschen besucht, die bei einem schweren Zugunglück verletzt wurden. / Quelle: imago images/Europa Press/Juanma Jiménez