Speyer, 05.10.2026 (lifePR) – Wie fühlt sich der Alltag auf engstem Raum in einem U-Boot an? Welche dramatischen Einsätze prägen den Dienst auf einem Seenotrettungskreuzer? Und wie klingt es, wenn die tonnenschweren Triebwerke einer Transall C-160 hochfahren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das Technik Museum Speyer im Oktober 2026. Bei drei besonderen Event-Wochenenden öffnen traditionsreiche Großexponate ihre Luken für exklusive Erlebnisführungen. Das Besondere: Die Besucher erhalten keine klassische Museumsführung, sondern erleben Exponate aus erster Hand – präsentiert von den Menschen, die sie einst auf den Weltmeeren und in der Luft gesteuert oder über Jahre hinweg gewartet und instandgehalten haben. Getreu dem Museumsmotto „Für Fans von Fans“ schlägt das Museum damit eine Brücke zwischen authentischen Maschinen und echter Begeisterung. Ehemalige Crewmitglieder, Menschen, die noch aktiv in ihrem Beruf arbeiten, und Museumsvereinsmitglieder engagieren sich hierbei ehrenamtlich, um Besuchern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Für alle Führungen gilt, dass die Teilnahme mit einem regulären Tagesticket des Technik Museum Speyer möglich ist und keine Anmeldungen nötig sind. Eine Gesamtübersicht aller Events ist unter https://www.technik-museum.de/… zu finden.

U-Boot U9: Technik und Alltag unter Wasser

Das 46 Meter lange U-Boot der Bundesmarine gehört zu den Publikumsmagneten des Museums. Bei den Führungen am 10. und 11. Oktober 2026, jeweils zwischen 10 und 17 Uhr, entführen ehemalige U-Bootfahrer und Mitglieder des Verbands Deutscher Ubootfahrer e. V. (VDU) die Besucher direkt in den Bauch des Stahlgiganten. Vom Maschinenraum über die Schlafbereiche bis zu den Torpedorohren erklären sie anschaulich die Unterwasserortung, das Schnorchelsystem und den oft entbehrungsreichen Alltag auf engstem Raum. U9 wurde 1967 in Dienst gestellt und legte bis zu seiner Außerdienststellung 1993 rund 174.850 Seemeilen zurück. Die langjährige Kooperation mit dem VDU verbindet die fachliche Vermittlung mit dem persönlichen Bezug der Ehemaligen zu ihrem Exponat. Alle Informationen dazu gibt es unter www.technik-museum.de/….

John T. Essberger: Wenn Lebensretter erzählen

Auch beim Seenotrettungskreuzer John T. Essberger steht am 17. Oktober 2026 von 10 bis 17 Uhr die persönliche Verbindung im Mittelpunkt. Dank einer langjährigen Partnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kehren ehemalige Besatzungsmitglieder regelmäßig zu ihrem früheren Arbeitsplatz zurück, um aus ihrem Arbeitsalltag auf See zu berichten und Besuchern Bereiche des Schiffes zu zeigen, die sonst nicht zugänglich sind. Ein absolutes Highlight erwartet die Gäste dabei immer zur vollen Stunde: Dann werden die mächtigen Schiffsmotoren gestartet, sodass die Kraft des Seenotrettungskreuzers nicht nur sichtbar, sondern auch hör- und spürbar wird. Alle Informationen rund um diese Erlebnisführung sind unter www.technik-museum.de/… einsehbar.

Transall C-160: Mit ehemaligen und aktiven Technikern an Bord

Zum Abschluss des Monats steht ebenfalls am 24. Oktober 2026 zwischen 10 und 17 Uhr das legendäre Transportflugzeug C-160 im Fokus. Ehemalige Bundeswehr-Techniker des Lufttransportgeschwaders 61 (LTG 61), von denen manche noch heute im aktiven Dienst stehen, geben in ihrer Freizeit Einblicke in ihre geliebte „Trall“. Neben spannenden Anekdoten aus dem Flugbetrieb erwartet die Besucher ein echtes Gänsehaut-Erlebnis: Um 11 Uhr und um 16 Uhr werden die Triebwerke der Transall gestartet und machen die Luftfahrt akustisch sowie physisch hautnah erlebbar. Die Informationen dazu sind ebenfalls unter www.technik-museum.de/… abrufbar.