Rund einen Monat ist es her, dass die ZDF-Dokumentation „Pferdestärke – Die Welt der Gina Schumacher“ in der Mediathek erschien – und Gina Schumacher (29) nutzt dieses kleine Jubiläum für eine persönliche Nachricht an ihre Fans. Auf Instagram schreibt die Western-Reiterin: „Ich bin allen sehr dankbar für die netten Worte und das Feedback zu ‚Pferdestärke'“.
https://www.instagram.com/p/DYjxZ_auj9w/
„Es hat mir im letzten Monat viel Freude bereitet, zurückzublicken und meine Liebe zu Reining-Pferden mit einer größeren Gemeinschaft zu teilen“, so Schumacher weiter. Die „sportstudio“-Produktion ist seit dem 17. April in der ZDF-Mediathek verfügbar und wurde am 17. Mai auch im TV ausgestrahlt. Inzwischen ist die Doku ist weltweit abrufbar und mit englischen Untertiteln versehen.
Pferde als Stütze nach dem Unfall des Vaters
Der 43-minütige Film von Regisseur Thomas Pletzinger begleitet Gina und ihre Mutter Corinna Schumacher (57) auf ihren Ranches in den USA und der Schweiz. Schumachers Spezialgebiet ist die Reining-Disziplin des Westernreitens. Die Doku zeigt auch ihr Comeback im Sattel nach einer kurzen Babypause: Nur wenige Wochen nach der Geburt ihres Kindes gewann sie im Sommer 2025 gleich zwei Weltmeistertitel im Einzel und mit der deutschen Mannschaft.
Die Doku gibt aber auch einen tiefen Einblick in das Leben der Schumachers abseits des Rampenlichts, obwohl die Familie von Rennfahrer-Legende Michael Schumacher (57) ihr Privatleben ansonsten konsequent schützt. Auch auf dessen schweren Skiunfall im Dezember 2013 kommt Gina Schumacher in der Dokumentation daher zu sprechen. Sie habe sich nach der Tragödie besonders auf die Pferde und ihre Reiterkarriere fokussiert, „weil ich irgendwas machen musste“. Die Tiere hätten ihr geholfen, „das alles durchzustehen.“
Die ZDF-Dokumentation ist aber nicht die erste Annäherung der Familie an die Öffentlichkeit. Im September 2021 hatte der Netflix-Film „Schumacher“ Einblicke in Karriere und Leben des Formel-1-Stars gegeben.
(eyn/spot)
Bild: Gina Schumacher erhält für ihre Doku positive Resonanzen. / Quelle: ZDF