Heißt es bald: „Gestatten, Sir Robbie“? Robbie Williams (52) könnte bei den Neujahrsehrungen von König Charles III. (77) bedacht werden. Wie die „Sun“ berichtet, seien die Steuerangelegenheiten des Sängers nach einer Prüfung als unbedenklich eingestuft worden. Damit könne er offiziell für eine Auszeichnung vorgeschlagen werden, womöglich sogar für die Ritterwürde.
„Robbies Name wurde eingereicht, und wenn er etwas bekommt, dann wahrscheinlich die Ritterwürde oder möglicherweise einen OBE“, zitiert das Blatt eine Quelle. Das Komitee für Wohltätigkeit und Philanthropie habe ihn auf die Liste gesetzt. Entschieden ist damit noch nichts. Der Vorschlag müsse erst das Hauptkomitee passieren, danach seien der Premierminister und schließlich der König am Zug. Das Cabinet Office erklärte der „Sun“, man äußere sich nicht zu Spekulationen über Ehrungen.
Überprüfung vor der Ehrung
Prominente würden gründlich überprüft, und dazu gehörten auch ihre Steuerangelegenheiten, so der Insider weiter. „Es ist also ein gutes Zeichen für ihn, dass die Steuerbehörde grünes Licht gegeben hat.“ Genau daran war Williams wohl schon einmal gescheitert. 2019 wurde laut „Sun“ berichtet, dass ihm ein OBE verwehrt blieb und er auf einer schwarzen Liste für Ehrungen gelandet sein soll.
Auslöser war die Verbindung des Sängers zu Investments bei Ingenious Media. Die britische Steuerbehörde HMRC stufte bestimmte von der Firma angebotene Investmentmodelle als Steuervermeidungskonstruktionen ein. Williams soll dort nach Angaben der „Daily Mail“ zwei Millionen Pfund angelegt haben. Er war damit nicht allein: Auch David Beckham, Wayne Rooney sowie Ant und Dec gerieten in den Streit zwischen Ingenious und den Ermittlern. Beckham wurde 2025 nach einer Finanzprüfung durch HMRC zum Ritter geschlagen.
Inzwischen soll Williams die Behörden mit Blick auf seine Finanzen zufriedengestellt haben. Der Sänger lebt mit Ehefrau Ayda (47) und den vier gemeinsamen Kindern einen Teil des Jahres in Kalifornien, besitzt aber auch ein Haus in London und soll in Großbritannien Steuern zahlen.
Seine wohltätige Arbeit
Bereits im Juli 2025 hatte die britische „Sun“ berichtet, dass Williams für einen Ritterschlag vorgeschlagen worden sei. Ob sich die aktuellen Berichte auf dieselbe Nominierung beziehen oder ein neues Verfahren betreffen, ist unklar.
Für eine Ehrung spricht vor allem sein Einsatz für den guten Zweck. 2006 gründete Williams mit seinem Kumpel Jonathan Wilkes Soccer Aid. Das jährliche Benefizspiel hat bisher mehr als 137 Millionen Pfund eingebracht. Die diesjährige Ausgabe im ausverkauften London Stadium, live übertragen von ITV, spielte laut „Sun“ mehr als 16 Millionen Pfund für Unicef ein.
Mit dem Kinderhilfswerk arbeitet der frühere Take-That-Star schon seit Ende der 90er zusammen. Nachdem er 1998 die Arbeit der Organisation in Sri Lanka gesehen hatte, engagierte er sich für Unicef, im Jahr 2000 wurde er britischer Botschafter. Ob ihm das nun den Titel „Sir“ einbringt, zeigt sich zum Jahreswechsel, wenn die Neujahrsliste in der „Gazette“ erscheint.
(jom/spot)
Bild: Robbie Williams könnte für seine Wohltätigkeitsarbeit geehrt werden. / Quelle: imago images/Brazil Photo Press / Bruno de Carvalho