Brandenburg an der Havel, 08.10.2026 (lifePR) – Mit dem 1. Kammerkonzert „Paris 1913–1923“ präsentieren die Brandenburger Symphoniker ein außergewöhnliches Musiktheaterprojekt für Bläserquintett, Stummfilm und Sprechstimme. Das multimediale Konzert führt sein Publikum durch die Jahre zwischen Belle Époque, Erstem Weltkrieg, Dada und Moderne und macht die rasanten Veränderungen der Pariser Kunstszene innerhalb eines Jahrzehnts erlebbar.
Musik, Literatur, Film und szenische Elemente verschmelzen zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk. Historische Briefe, Zeitungsberichte, Stummfilm, frühe Medien und Musik begegnen sich dabei auf Augenhöhe und lassen die Stimmen dieser bewegten Zeit selbst zu Wort kommen. Die eigens für dieses Projekt geschaffenen Arrangements des Berliner Komponisten, Regisseurs und Dramaturgen Manuel Rösler spiegeln die künstlerische Vielfalt und den kulturellen Reichtum dieser Epoche wider. Literarische Texte, historische Filmsequenzen und Videoprojektionen schaffen eine eindrucksvolle Atmosphäre, die weit über ein klassisches Kammerkonzert hinausgeht.
Ursprünglich war das Projekt bereits für die vergangene Spielzeit vorgesehen, musste jedoch verschoben werden. Nun bietet sich dem Publikum die Gelegenheit, dieses besondere Konzert-Happening nachzuholen. Im Mittelpunkt steht die vielfältige Pariser Kulturszene der Umbruchjahre zwischen Belle Époque und Moderne, deren künstlerische Innovationen bis heute nachwirken.
Eine besondere Rolle übernimmt die junge Schauspielerin Alissia Krupsky, die als Darstellerin und Sprechstimme durch den Abend führt. Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern des Bläserquintetts der Brandenburger Symphoniker entsteht ein einzigartiges Theatererlebnis voller Klang, Bild und Erzählung.
Es musizieren Martin Bosse-Platiere (Flöte), Raguel Ott (Oboe), Hanwen Liu (Klarinette), Johanna Ohnesorge (Horn) und Vitaliy Shlyakhov (Fagott). Konzept, Dramaturgie, Komposition, Arrangement, Regie und Audioproduktion liegen in den Händen von Manuel Rösler.
„Paris 1913–1923“ verspricht einen faszinierenden Blick auf eine Dekade des künstlerischen Aufbruchs und zeigt, wie Menschen auf eine Welt im Wandel mit neuer Kunst, neuen Medien und kreativen Experimenten reagierten. Ein einzigartiges Konzerterlebnis zwischen Musiktheater, Film und Geschichte.
Termin
So., d. 18.10.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Studiobühne
Brandenburger Theater // Grabenstr. 14 // 14776 Brandenburg an der Havel