Irsee, 24.08.2026 (lifePR) – Die ehemals reichsunmittelbare Benediktinerabtei Irsee erfuhr nach der Säkularisation zwei große Nutzungsänderungen, die für den Erhalt des Klostergebäudes maßgebend waren: Zwischen 1849 und 1972 wurden die Räumlichkeiten als „Kreis-Irren-Anstalt" genutzt, und seit 1981 dient das Haus als Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrum des Bezirks Schwaben. So prägt „Kloster Irsee“ bist heute die lokale bzw. schwäbische Identität. Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ das größte Kulturevent Deutschlands bildet, sind am 13. September 2026 alle Besucherinnen und Besucher ganz herzlich eingeladen, sich vom Zusammenspiel aus Klosterkirche, Konventgebäude und Gedenkstätte Prosektur überzeugen zu lassen. Führungen werden sowohl um 14 Uhr als auch um 15.30 Uhr angeboten; Treffpunkt ist jeweils der Platz vor dem Haupteingang zum Konventgebäude.

Den krönenden Abschluss des Denkmaltags bildet auch in diesem Jahr wieder eine Orgelvesper in der Klosterkirche. Ab 17 Uhr lädt der Konstanzer Organist André Simanowski alle Interessierten ganz herzlich nach St. Peter und Paul in Irsee ein zu seinem Spiel, diesmal mit Stücken von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788), Johann Caspar von Kerll (1627-1693), Frater Marianus Königsberger (1708-1769) und Pater Placiuds Metsch (1700-1778). Die berühmte Fensterorgel in Irsee, die 1754 von Balthasar Freiwiß erbaut worden war, behauptet so einmal mehr ihren festen Platz beim jährlichen Tag des offenen Denkmals!

Der Eintritt zu Führungen und Vesper ist frei; Spenden sind willkommen und werden zur Tilgung der Kosten sowie zur Instandhaltung der Orgel verwendet. Den Abschluss der Orgelsaison bildet übrigens Heinrich Wimmer aus Burghausen am Samstag, 11. Oktober, um 21 Uhr mit einer Orgelvesper bei Kerzenschein. Auch hierzu herzliche Einladung!