Karlsruhe, 03.08.2026 (lifePR) – Die Karlsruher Museumsnacht KAMUNA hat am Samstagabend erneut eindrucksvoll bewiesen: Kultur zählt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen und eines warmen Sommerabends nutzten 31.000 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Karlsruhes zu entdecken. Bis Mitternacht waren die 22 teilnehmenden Kulturinstitutionen sehr gut besucht und boten eine unvergessliche Nacht voller Kunst, Geschichte, Innovation und Begegnungen.
„Die diesjährige KAMUNA hat eindrucksvoll gezeigt, welche Strahlkraft Kultur in Karlsruhe besitzt. Das große Engagement und die Begeisterung aller beteiligten Institutionen, Organisatorinnen und Organisatoren sowie die Unterstützung unserer Sponsoren und Kooperationspartner haben es ermöglicht, die Faszination von Kunst, Kultur und Wissen in jedem einzelnen Haus erlebbar zu machen und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu begeistern“, freut sich Stephan Theysohn, Gesamtkoordinator der KAMUNA.
Unter dem diesjährigen Motto „Kultur zählt!“ präsentierten Museen, Galerien und Kulturorte ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Führungen, Mitmachaktionen, Performances und Konzerten. Besonders gefragt waren die Angebote im Hallenbau mit ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Kunstmuseum Karlsruhe, Staatlicher Kunsthalle im ZKM und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung. Große Aufmerksamkeit erhielten die Performance „Elenes Fluchtlinie (2026)“ sowie die Ausstellung „Silver Egg“ im ZKM. Auf großes Publikumsinteresse stieß auch die Ausstellung „Nanne Meyer – Gezieltes Umherirren“ in der wiedereröffneten Orangerie der Staatlichen Kunsthalle.
Erstmals konnten die Gäste im Rahmen der KAMUNA die Krypta in der Evangelischen Stadtkirche besuchen. Hier hatte im Rahmen des Weinbrenner-Themenjahres das Stadtarchiv zu einer kleinen Weinbrenner-Ausstellung eingeladen und gewährte spannende Einblicke in die Arbeit des berühmten Karlsruher Architekten. Passend zum Weinbrenner-Themenjahr boten die KAMUNA und die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH außerdem Impulsführungen auf den Spuren von Friedrich Weinbrenner durch die klassizistische Architektur des Karlsruher Marktplatz Ensembles.
Neben den großen Museen boten aber auch kleinere Häuser die Möglichkeit für einen Besuch, wie RetroGames e.V. mit Deutschlands ältester öffentlicher Ausstellung von Videospielautomaten, das Generallandesarchiv mit einem Blick in das sonst geschlossene Magazin oder der Treffpunkt Schienennahverkehr mit historischen Straßenbahnen.
Thema Barrierefreiheit: Um Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen, waren viele Veranstaltungen barrierefrei und inklusiv. So wurden unter anderem Führungen in Gebärdensprache und für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen angeboten.
Einen Rückblick in Worten und Bildern finden Sie in den nächsten Tagen auf der KAMUNA-Seite: www.kamuna.de.