Irsee, 04.03.2026 (lifePR) – Im Jahr 2001 wurde die Franziskanerschwester Maria Crescentia Höss (1682 – 1744) von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen – ein Ereignis, auf das nicht zuletzt die Schwabenakademie Irsee mit einer großangelegten Tagung im Vorfeld hingewirkt hatte. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen und bieten der Schwabenakademie eine willkommene Gelegenheit, von 24. bis 26. April 2026 erneut auf das Leben der berühmten Kaufbeurerin zurückzublicken und in den Räumlichkeiten von Kloster Irsee die Hintergründe ihrer Kanonisierung zu beleuchten.

Aber nicht nur das: Neben einem Besuch des Crescentiaklosters Kaufbeuren, bei dem unter anderem auch die Zelle der Heiligen Crescentia zu sehen sein wird, wollen die Veranstalter auch grundsätzlichen Fragen an diesem Wochenende nachspüren. Denn was ist das eigentlich, eine Heiligsprechung? Wozu dient diese im 21. Jahrhundert? Was verrät uns die Kirchengeschichte über solche Kanonisierungen? Und was verbirgt sich hinter dem „Wunder von Kaufbeuren“, das Schwester Crescentia nicht nur zur Ehre der Altäre verholfen, sondern gar zur Hauptfigur eines vielbeachteten Dokumentarfilms hatte werden lassen?

Das Jubiläumswochenende in Kloster Irsee will Antwort geben! Denn das zuständige Regieduo Tine Kugler und Gerald Maas (Film: Wunder von Kaufbeuren) ist ebenso zur Tagung eingeladen wie die Theologieprofessoren Ludwig Mödl aus München (Was ist ein Wunder?) und Gerda Riedl aus Augsburg (Was ist eine Heiligsprechung?); aber auch der ehemalige Leiter der Programmdirektion von ARDalpha Dr. Martin Posselt (Kirchengeschichte), Schwester Daniela Martin vom Crescentiakloster Kaufbeuren (Rolle der Heiligen für Crescentia) und dessen Oberin Schwester Johanna Höldrich (Wer war die Oberlin von Crescentia?) sind mit von der Partie. Für den krönenden Abschluss sorgt schließlich das Pontifikalamt in der Kaufbeurer Martinskirche mit der Festpredigt des Bischofs von Augsburg, Dr. Bertram Maier. Herzliche Einladung zu diesem einmaligen Stück Stadt-, Kirchen- und Klostergeschichte! (Weitere Informationen unter: www.schwabenakademie.de)