Die Auswirkungen des Jeffrey-Epstein-Skandals auf das Privatleben der Töchter von Andrew Mountbatten-Windsor (66) sind weitreichend. Einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge erwägen Prinzessin Beatrice (37) und ihr Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi (42) jetzt sogar einen radikalen Neustart fernab der britischen Heimat.

Das Paar soll laut Insidern einen Umzug in die Vereinigten Staaten in Betracht ziehen, um den anhaltenden Kontroversen rund um die Verbindungen ihres Vaters zum verstorbenen Sexualstraftäter zu entkommen.

Ihre Ehe ist unter Druck

Inmitten der Krise rund um die scheinbar enge Verbindung ihrer Familie zu Epstein wurden zuletzt sogar Gerüchte um eine Ehekrise zwischen Beatrice und ihrem „Edo“ laut. Während Beatrice in London mit den Folgen der Verhaftung ihres Vaters konfrontiert war, hielt sich ihr Ehemann für Geschäftsreisen in Miami und Los Angeles auf. Insider berichten, Beatrice sei „beschämt“ über die anhaltenden Schlagzeilen und setze alles daran, ihre Familie und ihre sechsjährige Ehe zusammenzuhalten.

Ein Umzug in die USA wird dabei als Chance für einen „Kickstart“ der Beziehung gesehen. Edoardo Mapelli Mozzi hat dort bereits ein florierendes Netzwerk für sein Immobilienunternehmen aufgebaut, was eine berufliche Integration erleichtern würde. Zudem dient das Beispiel ihrer Schwester Eugenie (36) als Vorbild, die bereits 2022 mit ihrem Ehemann Jack Brooksbank (39) nach Portugal zog, um ein privateres Leben zu führen.

Flucht vor dem Problem „Andrew und Sarah“?

Ein wesentlicher Faktor für die Überlegungen ist die Befürchtung, in Großbritannien zur Zielscheibe für die Verfehlungen ihrer Eltern zu werden. „Das Gefühl ist, dass sie in Großbritannien nur wie Freiwild dasitzen werden, denn seien wir ehrlich: Das Problem mit Andrew und Sarah wird nicht verschwinden“, zitiert die „Daily Mail“ eine Quelle. Da die polizeilichen Ermittlungen gegen Andrew andauern und ein langwieriger Prozess droht, wird die Belastung für die Schwestern kaum abnehmen.

Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter, Sarah Ferguson, gilt als belastet. Beatrice und Eugenie sollen eine räumliche Distanz bevorzugen und ihre Mutter mittlerweile als „Peinlichkeit“ empfinden.

Prinz Harry soll ihnen helfen

Prinz Harry (41), der diesen Schritt bereits vor Jahren wagte, soll seinen Cousinen beratend zur Seite stehen. Es wird berichtet, dass sogar über einen vorübergehenden Aufenthalt in Kalifornien gesprochen wurde.

Für Beatrice und Edoardo stünde bei einer solchen Entscheidung vor allem das Wohl ihrer Töchter Sienna (3) und Athena (1) sowie von Beatrices Stiefsohn Wolfie (9) im Vordergrund. Ein Leben unter der kalifornischen Sonne, weit weg vom „Damoklesschwert“ der Epstein-Akten, könnte für das Paar die einzige Möglichkeit sein, langfristig zur Ruhe zu kommen.

(ncz/spot)

Bild: Erwägen Beatrice und Edoardo einen Umzug in die USA? / Quelle: Dave Benett/Getty Images