Marty McFly und Doc Brown sitzen wieder zusammen – diesmal aber nicht in einem Zeitreiseauto, sondern beim Essen am Strand. Michael J. Fox (64) hat auf Instagram ein neues Foto von sich und seinem langjährigen Kollegen Christopher Lloyd (87) veröffentlicht und damit bei Fans der Kultreihe sofort eine Nostalgie-Welle losgetreten.
https://www.instagram.com/p/DVm_B0XkT5z/?hl=de
„Ich esse mit meinem besten Kumpel am Strand“, schrieb Fox zu dem Bild, das die beiden Schauspieler bei einem entspannten Beisammensein zeigt. Und dann: „Nächstes Jahr wird ‚Zurück in die Zukunft‘ 41. Great Scott! Chris wird 88. Das ist schon ziemlich verrückt.“ Mit dem Ausruf „Great Scott“ zitiert Fox den berühmtesten Satz der Filmfigur.
Aus Kollegen wurden echte Freunde – aber es dauerte
Was den Post besonders macht, ist auch der Begriff, den Fox für Lloyd wählt: „bester Kumpel“. Denn dass die beiden wirklich enge Freunde wurden, war keineswegs von Anfang an vorgezeichnet. Für alle drei Teile der Filmreihe standen Fox und Lloyd gemeinsam vor der Kamera – eine tiefere persönliche Verbindung entstand laut Fox jedoch erst beim dritten Film.
„Chris ist ein großartiger Typ. Er ist sehr geheimnisvoll. Es hat ein paar Filme gebraucht, um ihn wirklich kennenzulernen. Bei ‚Part III‘ haben wir eine Verbindung gefunden, die wir bei den anderen Filmen nicht hatten“, sagte Fox einmal im Gespräch mit dem Branchenmagazin „Variety“.
Was ihn in dieser Zeit besonders überraschte: Lloyds tiefes, fast philosophisches Verhältnis zur Schauspielerei. „Wir saßen zusammen und haben über Schauspiel gesprochen, über Shakespeare und ‚King Lear‘. Dieser Typ könnte King Lear spielen. Die Leute erwarten das nicht von ihm. Er steckt voller Überraschungen“, so Fox. Das Bild des schrulligen Erfinders, das Lloyd in den Filmen so unnachahmlich verkörperte, verdecke dabei, wer er als Künstler wirklich sei. „Er ist nicht einfach nur ein verrückter Typ, er ist ein Künstler.“
(mia/spot)
Bild: Seit den Dreharbeiten zu „Zurück in die Zukunft“ gut befreundet: Michael J. Fox (r.) und Christopher Lloyd. / Quelle: Steven Bergman/AFF/ddp images