Kobe Bryant: Acht Beamte teilten Fotos der Unfallstelle
Acht Beamte, die Kobe Bryants Helikopterabsturz als erstes untersucht haben, haben laut des Sheriffs von L.A. unbefugt Fotos von der Unfallstelle gemacht und diese weiterverbreitet. Nur durch einen Zufall in einer Bar ist die Sache aufgeflogen.
Vanessa Bryant ist erschüttert
Ende Februar, gut einen Monat nachdem der Basketballstar, seine Tochter und sieben weitere Menschen bei einem Helikopterabsturz ums Leben gekommen sind, berichtete die „Los Angeles Times“, dass Beamte Fotos von den sterblichen Überresten an der Absturzstelle gemacht und sowohl außer- als auch innerhalb ihrer Dienststelle geteilt hätten. Ein Auszubildender soll versucht haben, eine Frau in einer Bar mit den Fotos zu beeindrucken – der Barkeeper, der das Gespräch zufällig mitbekommen habe, soll die Informationen schließlich an die Polizei weitergegeben haben.
Laut Villanueva waren vor Ort nur der Gerichtsmediziner und die Ermittler vom National Transportation Safety Board (NTSB) zum Fotografieren befugt. Vanessa Bryant (37), die Witwe der Sportlegende, ist erschüttert von dem Skandal. Auf Instagram teilte sie ein Anwaltsschreiben dazu.
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Sie hatte noch am Tag des Unfalls in der Dienststelle von Villanueva darum gebeten, die Unfallstelle als Flugsverbotszone auszuweisen, damit Fotografen keine Chance hätten, Bilder zu schießen. Für sie sei es von „entscheidender Bedeutung“ gewesen, die Würde aller Opfer zu schützen.
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