So hat man den britischen Starkoch Gordon Ramsay (59) wohl noch nie gesehen. In einer neuen Doku-Reihe auf Netflix gewährt er Blicke in sein Familien- und Privatleben sowie auf seinen Pyjama. Im Gespräch mit dem „People“-Magazin vor der Veröffentlichung der Dokumentation mit dem Titel „Being Gordon Ramsay“ erklärt der Koch und Vater von sechs Kindern, dass er die Zuschauerinnen und Zuschauer über das hinaus mitnehmen möchte, was man sonst so von ihm auf dem Bildschirm sieht.

„Ich wollte die andere Seite zeigen, den anderen Teil von mir, und ich glaube nicht, dass das bisher richtig gemacht wurde“, sagt Ramsay. Es sei also nichts gestellt worden: „Es war echt und nur wenige Menschen haben mich schon einmal in meinem Pyjama gesehen.“

Doku zeigt Privat- und Berufsleben

Der Schwerpunkt der Serie liegt auf zwei zentralen Themenbereichen. Zum einen begleitet die Kamera Ramsay in seinem Berufsleben während der intensiven Vorbereitungen zur Eröffnung gleich fünf neuer Restaurants im prestigeträchtigen Londoner Wolkenkratzer 22 Bishopsgate – einem der höchsten Gebäude der englischen Hauptstadt. Ein Vorhaben, das dem Starkoch physisch und emotional einiges abverlangt hat.

Zum anderen wird Ramsay auch im privaten Umfeld von dem Team hinter der Dokumentation begleitet. Sowohl seine Ehefrau Tana (51) als auch die sechs gemeinsamen Kinder kommen in der Serie vor. Die älteste Tochter Megan kam 1998 zur Welt, die Zwillinge Holly Anna und Jack Scott ein Jahr später. Matilda wurde 2001 geboren, Ramsays Sohn Oscar folgte im Jahr 2019 und Jesse James dann 2023.

Tochter tritt in Gordon Ramsays Fußstapfen

In den Episoden sieht man außerdem, wie Matilda Ramsay, auch Tilly genannt, in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters tritt und eine Kochschule besucht. „Zunächst einmal bin ich entsetzt über den Mangel an Frauen [in Küchenchef-Positionen], und es ist so frustrierend, diese altmodische Denkweise zu hören, dass Frauen dort nichts zu suchen hätten“, sagt Gordon Ramsay.

Er erklärt, dass er schon immer „nervös“ gewesen sei, seine Kinder zu etwas zu drängen, das sie gar nicht machen wollten. „Gastronomie, Restaurants, diese Branche – man muss es wirklich wollen, und Tilly hat förmlich die Tür eingerannt“, erzählt Ramsay. „Endlich will mal eines von sechs Kindern Koch werden. Das war das Highlight meines Jahres.“

(ste/spot)

Bild: Eine neue Doku-Serie über Gordon Ramsay erscheint am 18. Februar auf Netflix. / Quelle: ddp/Allie Schallert/POST DISPATCH/POLARIS