Am 26. Februar kehrt die Erfolgsserie „Bridgerton“ mit der zweiten Hälfte von Staffel vier auf die Netflix-Bildschirme zurück. Neben den eigentlichen derzeitigen Hauptfiguren Benedict (Luke Thompson, 37) und Sophie (Yerin Ha, 28) nimmt auch die Geschichte von Francesca Bridgerton (Hannah Dodd, 30), ihrem frisch angetrauten Ehemann John Stirling (Victor Alli, 30) und Johns Cousine Michaela (Masali Baduza, 28) viel Raum ein und bietet überaus dramatische Momente, die den Fans mit Sicherheit den Atem stocken lassen werden.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten Masali Baduza, Victor Alli und Hannah Dodd, welche ihrer Kostüme ihnen in Staffel vier besonders gefielen und, was die ungewöhnliche Liebe von John und Francesca so besonders macht.

Wie immer gibt es in dieser „Bridgerton“-Staffel viele aufwendige Kostüme. Frau Dodd, hatten Sie ein Lieblingsoutfit?

Hannah Dodd: Ich habe viele Favoriten. Gerade habe ich wieder ein Foto aus einer Szene mit Ruth Gemmell, der Darstellerin von Violet Bridgerton, gesehen und dachte sofort: Dieses Kleid war wunderschön. Einige Kleider waren so eindrucksvoll, dass ich bei der Anprobe sicher war, sie seien für einen Ball gedacht – und dann stellt sich heraus, dass es einfach für eine Teeszene mit meiner Serien-Mutter ist. So schön waren sie.

Victor Alli: Mein Favorit war das Nachthemd.

Dodd: Das Nachthemd liebe ich wirklich. Und den Morgenmantel auch – beides war wunderschön.

Frau Dodd, Francesca und ihr Mann wirken sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Worin ähneln sie sich am meisten?

Dodd: Beide sind introvertiert. Sie suchen in dieser Lebensphase nach jemandem, der sie wirklich sieht und akzeptiert, ohne dass sie sich verstellen oder verändern müssen. John gibt Francesca viel Raum, so zu sein, wie sie ist. Sie genießt seine Gegenwart, weil sie bei ihm keine Fassade braucht. Vor allem teilen sie die gleichen Vorlieben: Ruhe, Frieden und die stilleren Seiten des Lebens.

Francesca und Johns Liebe und Ehe wirken anders als viele andere Beziehungen in „Bridgerton“. Ein wenig weniger leidenschaftlich. Was macht ihre Liebe für Sie besonders?

Dodd: Ich finde, das ist ein sehr realistischer Blick auf Beziehungen. Die Serie feiert Liebe und Romantik – aber oft sieht man vor allem den Weg bis zur Hochzeit, und danach ist die Geschichte praktisch abgeschlossen. Hier ist es schön zu zeigen, wie Ehe tatsächlich aussieht: dass man sich jeden Tag wieder füreinander entscheidet. Zwischen den beiden fehlt nichts. Da ist sehr viel Liebe. Sie arbeiten einfach an Dingen, lernen sich weiter kennen und leben nun zusammen.

Alli: Ich stimme zu. Vielleicht sehen manche Zuschauer nicht dieselbe Art von Leidenschaft wie bei anderen Paaren – aber es gibt definitiv eine tiefe Leidenschaft. Sie wird nur anders erzählt. Beide zeigen einander Liebe auf ihre eigene Weise. Und genau das ist eine Realität, mit der sich viele Menschen identifizieren können.

Frau Baduza, Ihre Figur Michaela unterscheidet sich etwas von der Buchvorlage. War das eine besondere Herausforderung? Und haben Sie das Buch gelesen, um sich an Michael Sterling zu orientieren?

Masali Baduza: Ja, ich habe „Ein hinreißend verruchter Gentleman“ gelesen, als ich die Rolle bekommen habe. Michaela und Michael haben viele Gemeinsamkeiten. Einer der wenigen Unterschiede ist, dass Michaela eine Frau ist. Ich bin Julia Quinn sehr dankbar für die Vorlage – und ich denke, Michaela hat noch eine lange und spannende Reise vor sich.

Michaela wirkt fast so, als hätte sie eine Art Superkraft. Was bringt sie aus Ihrer Sicht in Francesca und John zum Vorschein?

Baduza: Ich liebe den Gedanken mit den „Superkräften“. Michaela bringt bei John etwas Leichtes, fast Kindliches hervor. Bei Francesca löst sie in dieser Staffel eher Frust aus. Gleichzeitig versucht Michaela aber – bewusst oder unbewusst -, Francesca aus ihrer Komfortzone herauszuschieben.

Der Maskenball in der ersten Folge der aktuellen Staffel ist sehr opulent und visuell eindrucksvoll. Gibt es einen Moment vom Dreh, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Alli: Ja, Hannah und ich standen auf dem Balkon und konnten das ganze Tanzgeschehen von oben beobachten, während wir dort selbst eine Szene hatten. Das war ein besonderer Moment. Es passt auch zu unseren Figuren: Selbst inmitten dieser prachtvollen, extravaganten Veranstaltungen finden sie einen ruhigen Ort und schaffen sich einen stillen Moment für ein Gespräch. Der Blick von oben auf das Set war wirklich beeindruckend.

(lau/spot)

Bild: Masali Baduza (l.) und Hannah Dodd in „Bridgerton“. / Quelle: Liam Daniel/Netflix