Die berühmte Kirschblüte in Washington D.C. lockt jedes Frühjahr zahlreiche Besucher an die Ufer des künstlichen Stausees Tidal Basin in der US-amerikanischen Hauptstadt. Darunter auch die Familie von Portia Moore, die eigentlich nur professionelle Familienfotos mit ihren Kindern machen lassen wollte. Was als gewöhnliches Fotoshooting begann, endete jedoch mit einem unerwarteten Stargast: Ex-Präsident Barack Obama (63) spazierte plötzlich unbemerkt durchs Bild.

Während Fotografin Briana Inell die Kinder Preston und Belle vor der malerischen Kulisse der blühenden Landschaft ablichtete, war Mama Moore zunächst völlig auf ihren kleinen Sohn konzentriert. Sie habe in dem Moment auf ihr erst 20 Monate altes Kind aufgepasst, damit es nicht ins Wasser läuft, erklärte die Mutter gegenüber NBC News.

Obama unbemerkt im Hintergrund

In diesem Moment versuchte ihr Ehemann Damien, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. „Mein Mann rief: ‚Das ist Obama!‘ Ich wusste nicht, was er meinte. Ich sagte nur: ‚Ja, was auch immer. Ich achte gerade auf Preston'“, erinnerte sich Moore. Erst als sie ihren Sohn auf den Arm nahm und nachfragte, was er gesagt hatte, wurde ihr die Situation bewusst. „Das ist Obama!“, wiederholte ihr Mann. Daraufhin eilte sie zur Fotografin mit der Frage: „Haben wir ein Foto?!“ Die Fotografin scrollte durch ihre Aufnahmen und bestätigte: „Wir haben es!“

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Die Bilder zeigen Obama mit Baseballkappe, wie er entspannt am Tidal Basin entlangschlenderte – und dabei unbeabsichtigt zum Hintergrundmotiv für die Familienfotos wurde. Später teilte Moore die Fotos auf Instagram teilte und der 44. Präsident der Vereinigten Staaten reagierte darauf sogar persönlich. „Preston und Belle, ich hoffe, ihr habt die Kirschblüte genossen! Meine Schuld, dass ich ins Bild gelaufen bin“, kommentierte der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Er teilte Moores Foto sogar in seinen eigenen Instagram-Storys und veröffentlichte zudem zwei eigene Aufnahmen von den Kirschbäumen mit dem Kommentar: „Es macht Spaß, ab und zu mal Tourist zu sein.“ Fotografin Inell zeigte sich ebenfalls begeistert: „Normalerweise bearbeite ich alle Touristen aus den Hintergründen meiner Kunden heraus, aber dies ist das eine Foto, bei dem ich diese Person nicht herausschneiden werde.“

Obama wird Teil der Weihnachtskarte

Für Familie Moore ist klar, dass dieses besondere Foto einen Ehrenplatz bekommen wird. Auf die Frage, ob es auch auf ihrer Weihnachtskarte landen würde, antwortete Moore begeistert: „Oh mein Gott. Hundertprozentig. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ja, auf jeden Fall!“ Wenn sie Obama erneut etwas sagen könnte, hätte sie diese Botschaft: „Kommen Sie nächstes Jahr wieder zum Fotoshooting. Gleicher Ort, gleiche Zeit, gleiches Datum. Wir werden da sein.“

(dr/spot)

Bild: Barack Obama entschuldigte sich bereits für sein Photobombing. / Quelle: Kenny Holston/The New York Times