In der neuen Staffel von „Die Wollnys – Eine schrecklich große Familie“ bezieht Sarah-Jane Wollny (28) ihre erste eigene Wohnung. Schwester Sarafina (31) hat Hauspläne mit ihrer Familie und Schwester Estefania (24) wiederum steht beim Saison-Opening im Bierkönig auf Mallorca erstmals auf der Ballermann-Bühne.

Für Familienoberhaupt Silvia Wollny (61) bedeutet das vor allem eins: loslassen. „Wenn es dann plötzlich ruhiger wird, ist das natürlich erst mal ungewohnt“, betont sie im Interview mit spot on news. Sie spricht außerdem über die geplanten Operationen ihrer Tochter Sarah-Jane und verrät, was sie sich für 2027 wünscht.

In der neuen Staffel zieht Sarah-Jane nach 27 Jahren zu Hause in ihre erste eigene Wohnung. Wie schwer fällt es Ihnen, Ihre Kinder nach und nach ziehen zu lassen?

Silvia Wollny: Ich bin ja schon fast mein ganzes Leben daran gewöhnt, dass immer Trubel um mich herum ist. Bei uns war immer was los und wenn es dann plötzlich ruhiger wird, ist das natürlich erst mal ungewohnt. Aber auf der anderen Seite macht es mich auch unheimlich stolz, wenn ich sehe, wie meine Kinder ihren eigenen Weg gehen. Ich freue mich riesig für Sarah-Jane, dass sie jetzt ihr eigenes Zuhause hat und einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Als Mama ist das natürlich auch ein bisschen emotional, aber so ist das Leben eben. Wie das alles abgelaufen ist und wie es mir dabei ging, das können die Zuschauer in der neuen Staffel von „Die Wollnys“ sehen.

Sarafina und Peter haben das Haus direkt neben dem Familiendomizil gekauft. Fanden Sie die Idee von Anfang an gut? Und wie läuft die Nachbarschaft?

Wollny: Na klar finde ich das toll! Die beiden haben sich damit einen großen Traum erfüllt und ich freue mich sehr für sie. Dass sie bald direkt nebenan wohnen, ist natürlich auch schön. Da sind die Enkelkinder nicht weit weg und man kann sich auch mal ganz spontan sehen. Ich unterstütze Sarafina und Peter bei ihrem Projekt, wo ich nur kann. Und wenn die beiden mal Hilfe brauchen, wissen sie ja, wo sie klingeln müssen!

Sarah-Jane beschäftigt sich wegen ihrer Lipödem-Erkrankung mit mehreren Operationen. Wie erleben Sie diese Zeit als Mutter und wie gehen Sie mit der Sorge um die Gesundheit Ihrer Kinder um?

Wollny: Wenn es um die Gesundheit meiner Kinder geht, mache ich mir als Mama natürlich immer Gedanken. Man möchte ja am liebsten, dass es den Kindern immer gut geht und ihnen nichts passiert. Ich finde es unheimlich mutig von Sarah-Jane, dass sie diesen Weg geht und sich so mit ihrer Erkrankung auseinandersetzt. Das ist ja auch keine leichte Entscheidung. Aber sie macht das wirklich toll und zeigt, wie stark sie ist. Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig stolz auf sie.

Estefania hat in diesem Jahr mit ihrem ersten Auftritt im Bierkönig auf Mallorca einen großen Schritt in ihrer Musikkarriere gemacht. Wie haben Sie diesen Moment erlebt und wie finden Sie die Ballermann-Szene?

Wollny: Das war schon ein ganz besonderer Moment! Wenn man seine eigene Tochter auf so einer großen Bühne stehen sieht, da geht einem als Mama natürlich das Herz auf. Ich finde es richtig toll, dass Estefania sich das getraut hat und ihren Traum verfolgt. Und ich kann euch sagen, am Ballermann ist vielleicht was los! Da ist richtig Stimmung und die Leute wollen einfach Spaß haben. Ich hatte auf jeden Fall eine super Zeit auf Mallorca und habe mich riesig gefreut, Estefania begleiten zu dürfen.

Es war auch ein Jahr mit gesundheitlichen Sorgen. Sie sprachen von einer Nervenkrankheit, bei „Promis unter Palmen“ mussten Sie nach einem Unfall vorzeitig gehen. Wie geht es Ihnen heute?

Wollny: Das war gesundheitlich natürlich nicht immer eine einfache Zeit für mich. Da gab es schon ein paar Momente, die nicht so schön waren. Aber ich bin auch jemand, der sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Ich versuche, positiv zu bleiben und auf mich zu achten. Man merkt natürlich mit der Zeit, dass man nicht mehr alles so einfach wegsteckt wie früher. Aber ich lasse mir meine Lebensfreude deswegen nicht nehmen.

Fällt es Ihnen schwer, sich bei all dem Familientrubel um sich selbst zu kümmern?

Wollny: Bei uns ist immer irgendwas los, da bleibt gar nicht so viel Zeit, groß an sich selbst zu denken. Meine Familie steht für mich natürlich an erster Stelle und ich bin einfach gerne für alle da. Das gibt mir ja auch unheimlich viel zurück. Aber ich weiß natürlich auch, dass man auf sich selbst aufpassen muss. Denn wenn ich irgendwann nicht mehr kann, hat ja auch keiner etwas davon. Deshalb versuche ich, mir zwischendurch mal ein bisschen Ruhe zu gönnen. Wobei ich ehrlich sagen muss: So ganz ohne Trubel wird es mir auch schnell zu langweilig!

Was wünschen Sie sich für 2027, für sich persönlich, Ihre Gesundheit und Ihre Familie?

Wollny: An erster Stelle steht für mich ganz klar die Gesundheit. Ich wünsche mir einfach, dass wir alle gesund bleiben und es meinen Kindern und Enkelkindern gut geht. Gerade dieses Jahr hat sich ja bei uns wieder einiges verändert und meine Kinder haben viele große Entscheidungen getroffen. Da wünsche ich mir natürlich, dass sie alle glücklich sind mit dem Weg, den sie eingeschlagen haben. Und für mich persönlich? Dass ich noch ganz viele schöne Momente mit meiner Familie erleben darf. Alles andere kommt dann schon von allein. Hauptsache, wir sind gesund und glücklich!

Die neuen Doppelfolgen von „Die Wollnys – Eine schrecklich große Familie“ zeigt RTLzwei ab dem 5. November immer donnerstags um 20:15 Uhr. Auf RTL+ sind sie jeweils sieben Tage vorab abrufbar.

(jom/spot)

Bild: Silvia Wollny (Mitte) mit ihrer Großfamilie. / Quelle: © RTLZWEI