Auf der Leinwand ist Liam Neeson (74) regelmäßig in rasante Verfolgungsjagden verwickelt. Privat lässt es der Schauspieler am Steuer dagegen deutlich ruhiger angehen. Das verriet er im Gespräch mit dem „People“-Magazin anlässlich seines neuen Films „The Mongoose“. Darin spielt er den hochdekorierten Ex-Soldaten Ryan Flanagan, der sich im Auto eine Verfolgungsjagd mit der Polizei liefert.

„Wenn ich mit meinem Auto auf der Autobahn unterwegs bin, fahre ich höchstens 58 Meilen pro Stunde“, erzählt Neeson. Das entspricht gerade einmal rund 93 Kilometern pro Stunde. Seine Begeisterung für Autos hält sich ohnehin in Grenzen: „Ich habe keine Ahnung von Autos. Ich interessiere mich nicht für Autos. Im echten Leben fahre ich ein schwarzes.“

Liam Neeson überlässt das Steuer lieber den Profis

Für die riskanten Fahrszenen in „The Mongoose“ überließ er das Steuer deshalb größtenteils seinem Stunt-Team. Ganz verzichten musste er auf eigene Fahrmanöver allerdings nicht. „Ich habe einiges selbst gemacht. Aber auf keinen Fall bei hoher Geschwindigkeit“, betont er.

Selbst als Beifahrer seien manche Szenen für ihn eine Herausforderung gewesen. „Und es gab einige dramatische Szenen – dramatisch auch für mich und nervenaufreibend, obwohl ich wusste, dass der Stuntfahrer hervorragend war“, erinnert sich Neeson. Sein Fazit: „Wie gesagt, ich bin kein Autofan. Ich fühle mich dabei nicht wohl.“

Neesons langjähriges Stunt-Double gibt sein Regiedebüt

Für Liam Neeson ist „The Mongoose“ auch ein Wiedersehen mit einem langjährigen Weggefährten: Mark Vanselow, der mit dem Film sein Regiedebüt gibt. „Mark und ich – das ist unser 30. gemeinsames Projekt. Er hat in vielen Filmen meine Kampfchoreografie übernommen, war mein Stand-in und Stunt-Double“, erzählt Neeson. Auch bei den rasanten Fahrszenen habe er ihm voll und ganz vertraut.

Neeson hatte bereits seinen Action-Abschied angekündigt

Mit „The Mongoose“ übernimmt der oscarnominierte Schauspieler erneut eine Actionrolle, obwohl er bereits über seinen Rückzug aus dem Genre gesprochen hatte. Gegenüber „People“ erklärte er vor zwei Jahren: „Ich bin 72 – irgendwann muss es mal aufhören. Das Publikum lässt sich nicht täuschen. Ich möchte nicht, dass Mark meine Kampfszenen für mich dreht.“ Damals stellte er ein mögliches Karriereende als Actionstar für 2025 in Aussicht, ohne sich jedoch festzulegen.

(des/spot)

Bild: Liam Neeson ist kein Fan von Autos. / Quelle: IMAGO/FAMOUS