Iron-Maiden-Drummer Nicko McBrain (74) möchte nichts mit Donald Trump (80) zu tun haben. Der Musiker hat eine Einladung zum Golfspielen mit dem US-Präsidenten abgelehnt. Ein Freund von ihm, der die Republikaner unterstützt, habe ihn zu einer gemeinsamen Runde eingeladen, erzählte McBrain im Interview mit dem britischen „Telegraph“.
„Oh, möchtest du mit uns Golf spielen kommen? Mit dem Präsidenten“, sei er gefragt worden. McBrain reagierte ungläubig mit den Worten: „‚Was zum Teufel?'“ Seine endgültige Antwort fiel eindeutig aus: „‚Nein. Nein, Kumpel.'“ Er betonte, dass er ohnehin schon „viel zu nah“ an Trumps Mar-a-Lago-Anwesen in Florida wohne.
Schlagzeuger will Trump im Gefängnis sehen
Obwohl er sich selbst nicht als besonders politisch interessiert bezeichnet, habe McBrain eine klare Meinung zu Trump. „Dieser Narzissmus und das ganze Getue um die Epstein-Akten und was es sonst noch so gibt, und vor allem dieser maßlose Krieg, den er gegen den Iran führt – das finde ich überhaupt nicht lustig“, erklärte der Schlagzeuger.
Zudem prophezeite er, dass US-Kriegsminister Pete Hegseth (46) „ins Gefängnis kommen“ werde. Nicht nur ihn sieht er hinter Gittern. „Mein Fazit zu Trump und seiner Clique lautet: Sie sollten ins Gefängnis gesteckt werden“, so McBrain.
Keine Auftritte mehr mit Iron Maiden
Nicko McBrain sitzt bei Iron Maiden seit 1982 am Schlagzeug. Bei Live-Shows vertritt ihn seit 2025 Simon Dawson. Anfang 2023 erlitt McBrain einen Schlaganfall. 2020 erhielt er die Diagnose Kehlkopfkrebs im Stadium 1, wurde jedoch eine Woche später operiert und befindet sich seitdem in Remission.
(paf/spot)
Bild: Nicko McBrain hält offenbar nicht viel von Donald Trump. / Quelle: mago/MediaPunch / mpi04 / imago/ABACAPRESS / Pool/ABACA