Der Abschied von „Immer wieder sonntags“ liegt erst wenige Wochen zurück. Doch möglicherweise ist das letzte Kapitel der beliebten Schlagershow noch gar nicht geschrieben. Moderator Stefan Mross (50) hat mit einem Instagram-Video neue Spekulationen über eine Fortsetzung ausgelöst. Auch die Reaktionen seiner Fans lassen keinen Zweifel daran, wie groß der Wunsch nach einer Rückkehr ist.
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Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Eva Luginger (38) meldete sich Mross aus dem Europa-Park in Rust. Dort stand er seit 2005 für „Immer wieder sonntags“ vor der Kamera. Nun sei das Paar für einige Gespräche vor Ort, verriet der Musiker. „Ob das mit ‚Immer wieder sonntags‘ zu tun hat, kann ich euch nicht sagen“, erklärte er vielsagend.
Eine konkrete Ankündigung machte Mross zwar nicht. Mit den Worten „Alles ist möglich, aber nichts ist fix“ hielt er die Spekulationen jedoch am Leben. Zunächst hatte sich das Paar in dem Video für zwei krankheitsbedingt abgesagte Auftritte entschuldigt. Inzwischen gehe es beiden wieder besser.
Fans hoffen auf ein Wiedersehen im Jahr 2027
Unter dem Instagram-Beitrag häufen sich die Hoffnungen auf ein Comeback. „Ich und alle anderen Fans hoffen und drücken ganz fest die Daumen, dass es mit ‚Immer wieder sonntags‘ nächstes Jahr weitergeht“, schreibt ein Nutzer. Eine Fortsetzung wäre für die Fans das „größte Weihnachtsgeschenk“, fügt er hinzu.
Andere richten ihre Wünsche direkt an Mross. „Wir würden dich und deine Sendung sehr vermissen“, kommentiert eine Anhängerin. Eine weitere schreibt: „Das wäre so klasse“, und kündigt an, bei einer Rückkehr erneut aus Bochum nach Rust reisen zu wollen.
Europa-Park-Chef Roland Mack bestätigt Gespräche
Tatsächlich gibt es Überlegungen, wie es mit der Schlagershow weitergehen könnte. Europa-Park-Inhaber Roland Mack erklärte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem Portal „Schlagerpuls“, dass verschiedene Möglichkeiten geprüft würden. „Wir führen Gespräche, hören uns Ideen an und prüfen Möglichkeiten“, sagte Mack.
Er und Mross seien sich einig, dass die Marke nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte. Denkbar seien etwa eine weiterentwickelte Musikshow, besondere Live-Veranstaltungen oder eine Zusammenarbeit mit Fernseh- und Streamingpartnern. Auch die bisherige Arena im Europa-Park könnte dafür grundsätzlich weiter genutzt werden.
Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Mack betonte, dass neben einem überzeugenden Konzept auch die Finanzierung stimmen müsse.
Der SWR hatte im März angekündigt, „Immer wieder sonntags“ nach mehr als drei Jahrzehnten aus finanziellen und strategischen Gründen einzustellen. Am 6. September lief die letzte reguläre Live-Ausgabe, am 13. September folgte eine Best-of-Sendung. Eine Fortsetzung im Ersten ist ab 2027 nicht vorgesehen.
(dr/spot)
Bild: Kehren Stefan Mross und „Immer wieder sonntags“ zurück ins TV? / Quelle: imago/HOFER / Guenter Hofer/SchwabenPress