Gegen Popstar Taylor Swift (36) und das Label UMG Recordings wurde in Kalifornien eine Klage wegen Markenrechtsverletzung eingereicht. Die Klägerin Maren Wade wirft der Sängerin vor, den Titel ihres zwölften Albums „The Life of a Showgirl“ trotz bestehender Markenrechte verwendet zu haben. Wade, die durch ihre Teilnahme bei „America’s Got Talent“ bekannt wurde, nutzt bereits seit 2014 den geschützten Namen „Confessions of a Showgirl“ für ihre wöchentliche Kolumne sowie einen Podcast und Live-Shows.
Klägerin fordert Schadenersatz von Taylor Swift
Laut der Klageschrift, aus der der „Hollywood Reporter“ zitiert, habe das US-Patent- und Markenamt die Registrierung von Swifts Albumtitel bereits aufgrund der Verwechslungsgefahr mit Wades Marke abgelehnt. Die Klägerin macht geltend, dass ihr über Jahre aufgebautes Branding durch die enorme Marktmacht von Taylor Swift überschattet und geschädigt werden könnte.
Da Swift den Titel „The Life of a Showgirl“ für ihr Album und massives Merchandising nutzt, fürchtet Wade, dass Konsumenten fälschlicherweise annehmen könnten, Wade habe den Namen von der weltberühmten Sängerin kopiert, was die Existenz ihres eigenen Unternehmens bedrohe.
Maren Wade fordert nun Schadenersatz in nicht genannter Höhe sowie eine gerichtliche Anordnung, die Swift die weitere Nutzung des Namens untersagt. Da bestehende Markenrechte in der Regel Vorrang haben, steht Taylor Swift vor der Entscheidung, die Rechte von Wade abzukaufen oder den Fall gerichtlich auszutragen. Bisher hat sich die Sängerin, die über eines der umfangreichsten Markenportfolios der Branche verfügt, nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Taylor Swifts zwölftes Studioalbum „The Life of a Showgirl“ erschien am 3. Oktober 2025. Bereits kurz nach der Veröffentlichung entwickelte sich die Platte zum weltweit meistverkauften Album des Jahres 2025 und brach zahlreiche Streaming-Rekorde auf Plattformen wie Spotify.
(ncz/spot)
Bild: Taylor Swift veröffentlichte im Oktober 2025 ihr zwölftes Studioalbum, „The Life of a Showgirl“. / Quelle: Xavier Collin/Image Press Agency/ddp/Sipa USA