Nach seinem Debüt im letzten Jahr: Christian Friedel (46) moderiert auch 2026 wieder den Deutschen Filmpreis. Dies haben die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Verleihung der Lolas findet am 29. Mai in Berlin im Palais am Funkturm statt. Die Gala wird live in der Mediathek der ARD übertragen. Am selben Abend strahlt das Erste sie zeitversetzt im Fernsehen aus.

„Ich freue mich riesig, ein zweites Mal den Deutschen Filmpreis moderieren zu dürfen“, wird Christian Friedel zitiert. „Im letzten Jahr war es sehr aufregend und spannend und ich habe mich sehr über die vielen positiven Reaktionen gefreut“, gibt der Schauspieler zu Protokoll. Wie im letzten Jahr wird Friedel wieder mit seiner Band Woods of Birnam auftreten.

Deutscher Fernsehpreis: Nominierungen stehen Ende März fest

„Besonders schön war für mich, dass wir all die großartigen Künstler:innen vor und hinter der Kamera so intensiv gefeiert haben“, so Friedel weiter. Und: „2026 verspricht wieder ein starker Filmjahrgang zu werden. Und das muss natürlich ebenso gefeiert und gewürdigt werden“.

Die Nominierten für die Lolas 2026 werden am 31. März bekannt gegeben. Die Vorauswahl treffen die rund 2400 Mitglieder der Deutschen Filmakademie.

Christian Friedel: „Das weiße Band“ bis „White Lotus“

Christian Friedel ist ein auch außerhalb Deutschlands bekanntes Gesicht. Sein Filmdebüt hatte der gefeierte Theaterschauspieler 2009 gleich mit Michael Hanekes „Das weiße Band“, der in Cannes die Goldene Palme gewann. 2015 war er für seine Hauptrolle als Hitler-Attentäter Georg Elser für den Europäischen Filmpreis nominiert. Mit „The Zone of Interest“ spielte er neben Sandra Hüller in dem Oscar-Gewinner für den besten internationalen Film.

Friedel war auch in international beachteten Serien dabei. Der gebürtige Magdeburger spielte eine wiederkehrende Rolle in dem deutschen Exportschlager „Babylon Berlin“. In der dritten Staffel der US-Satire „The White Lotus“ mimte er den Hotelmanager Fabian.

(smi/spot)

Bild: Christian Friedel führt wieder durch die Verleihung des Deutschen Filmpreis. / Quelle: Clemens Porikys