Am achten Tag der 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL, auch bei RTL+) traf es Nicole Belstler-Boettcher (62) als erste Kandidatin. Die ehemalige „Marienhof“-Darstellerin nahm ihren Auszug gelassen – im Gegenteil: Sie freute sich regelrecht aufs Hotel. Doch im Exit-Interview zeigte sich, dass die Schauspielerin durchaus einiges auf dem Herzen hatte.

Besonders Gil Ofarim (43) bekam sein Fett weg. „Ich finde, das war ein riesiges Schmierentheater“, sagte Belstler-Boettcher über das Verhalten des Musikers im Camp. Dessen ständiger Verweis auf eine angebliche Verschwiegenheitsklausel im Zusammenhang mit dem Hotel-Skandal ging ihr gehörig auf die Nerven. „Dieses ewige ‚Ich habe eine Verschwiegenheitsklausel‘ wollte ich irgendwann einfach nicht mehr hören“, erklärte sie.

Nicole: „Er hat sich seine Situation selbst eingebrockt“

Ofarim habe im Camp immer wieder betont, als Musiker arbeiten zu wollen – doch über die Menschen, die er verletzt habe, sei kein Wort gefallen. „Irgendwann war klar: Er hat sich seine Situation selbst eingebrockt“, so die 62-Jährige. Trotzdem habe sie Mitleid empfunden: „Alle haben ihn gemieden, er lag ständig allein herum.“

Im Camp hatte Belstler-Boettcher den Musiker auf das Thema angesprochen, doch der blieb gewohnt vage. Als Ofarim ihr später die Hand zur Versöhnung reichte, schlug sie aus. „Meine Meinung über ihn hat sich nicht geändert“, stellte sie klar. Sie sei froh, rechtzeitig ausgestiegen zu sein – bevor sie sich weiter in Streitereien verstrickt hätte. „Am Ende wollte ich da einfach raus aus den Querelen. Ich bin stolz, dass ich auf Sendezeit verzichtet habe, statt mich in solche Streitereien zu verstricken“, sagte sie.

Blutiger Käfer-Vorfall und stolze Kinder

Was wollte die Schauspielerin mit ihrer Teilnahme eigentlich erreichen? „Ich wollte meinen Kindern zeigen: ‚Hey, Mutti rockt!'“, verriet sie lachend. Ein Käfer-Vorfall, bei dem offenbar einiges an Blut floss, habe ihre Durchhaltekraft unter Beweis gestellt. „Der Arzt meinte: ‚You are a trooper.‘ Das tat richtig gut“, erinnerte sie sich.

Am wichtigsten sei ihr jedoch das Feedback ihrer Liebsten gewesen. „Meine Kinder und Freunde haben gesagt: ‚Du bist dir treu geblieben.'“ Genau das habe sie zeigen wollen – dass man authentisch und trotzdem freundlich bleiben könne. Ihre Botschaft an die Zuschauer: „Seid nett zueinander.“

Mirja du Mont wird sie vermissen

Von den verbliebenen Campern werde sie vor allem Mirja du Mont (50) vermissen, gestand Belstler-Boettcher. Die beiden Schauspielerinnen hatten sich im australischen Busch offenbar gut verstanden.

Auf die Frage, worauf sie sich nach dem Dschungel am meisten freue, antwortete die 62-Jährige ohne zu zögern: „Ganz klar: auf meine Pommes – und auf noch ein Kaltgetränk!“ Die Show sei am Ende „gar nicht mehr meine Show“ gewesen, resümierte sie. Doch stolz blickt sie trotzdem auf ihre Zeit im Camp zurück – weil sie sich selbst treu geblieben ist.

Wer als nächstes das Camp verlassen muss, zeigt sich in der Live-Sendung am heutigen Samstagabend ab 20:15 Uhr auf RTL (und beiRTL+).

(ili/spot)

Bild: Nicole Belstler-Boettcher musste das Dschungelcamp als erste verlassen. / Quelle: RTL