Bild von Mickey Rourke

Steckbrief Mickey Rourke

Künstlername:
Mickey Rourke
Geburtsname:
Philip Andre Rourke Jr.
Geburtstag:
16.09.1952
Sternzeichen:
Jungfrau
Größe:
1,80 m
Herkunft:
Schenectady, New York, USA
Beziehungsstatus:
verliebt
Filme:
9½ Wochen, Sin City, The Wrestler
Auszeichnungen:
Golden Globe
Kategorie:
Film, TV

Promi-Status:

D

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Das sollte man über Mickey Rourke wissen:

Mickey Rourke, der US-amerikanische Schauspieler mit irischen Vorfahren, kann nicht gerade auf eine glänzende Kindheit zurückblicken. Nach der Trennung der Eltern im Alter von sieben Jahren wuchs er mit seinen zwei Geschwistern bei der Mutter in einem Ghetto Miamis auf. Vom Stiefvater misshandelt und geschlagen, wurde sein Lebensweg massiv geprägt. "Wenn du als Kind verletzt wirst, wirst du es nie wieder los", resümiert Mickey. "Es ist ein Teil von dir, es ist, als würdest zu lebenslang im Gefängnis sitzen."

Womöglich spielte er deshalb oft Figuren mit dem Drang zur Selbstzerstörung.
Nach eher harten Jobs wie Geldeintreiber für Glücksspieler oder Bordell-Türwächter, Jobs – mit denen er seine Minderwertigkeitsgefühle zu überspielen versuchte, gelangte er nach seiner Schauspielausbildung am New Yorker „Actors Studio„ zum Theater. Den Sprung nach Hollywood schaffte er 1979 in dem Steven Spielberg Film „1941 - Wo bitte geht´s nach Hollywood". „American Diner" und „Rumble Fish" folgten 1982 und 1983, bis ihm 1986 mit „9 ½ Wochen" neben Kim Basinger der ganz große Durchbruch gelang.

Plötzlich behandelten ihn die Leute mit Samthandschuhen, überhäuften ihn mit Geschenken, die Frauen lagen ihm zu Füßen, womit Mickey nicht umzugehen wusste. „Jetzt küsst ihr mir alle den Hintern„, dachte er. „Aber wo wart ihr, als ich euch wirklich hätte brauchen können?„ Das Ventil des Hasses auf seinen Stiefvater öffnete sich, indem Mickey sich gegenüber Filmbossen und Regisseuren völlig daneben benahm und in den Alkoholismus abrutschte. Große Rollen wie „Highlander„, „Rain Man„ oder „Pulp Fiction„, die sich später zum Erfolg entwickeln sollten, lehnte er einfach ab. Seine Filmkarriere sank damit auf den Tiefpunkt.

Nachdem Mickey bereits als Jugendlicher als Amateurboxer fightete, wechselte er 1991 für vier Jahre als "El Marielito" in die Liga der Profiboxer. Außer mehrmaligen Nasenbrüchen und zertrümmerten Wangenknochen steckte er keine einzige Niederlage ein. Doch der Sport ruinierte sein Gesicht, das von Narben gezeichnet und mit Botox unterspritzt ist, und stürzte ihn finanziell in den Ruin. Mickeys Fazit: "Das Boxen hat mir meine Seele genommen. Ich habe mein Haus, meine Frau, meine Glaubwürdigkeit und meine Freunde verloren. Ich war zum Schluss ganz alleine."

2005 meldete sich Mickey mit „Sin City„ erfolgreich zurück nach Hollywood. Drei Jahre später glänzte er als Wrestling-Veteran Randy „The Ram„ Robinson in „The Wrestler„ und kassierte dafür neben seiner ersten Oscar-Nominierung unter anderem den Golden Globe. Auch 2010 machte er mit „Iron Man„ und „The Expendables„ positiv von sich reden. Als großer Rugby-Fan plant Mickey in naher Zukunft die Lebensverfilmung des walisischen Rugby-Spielers Gareth Thomas.

Nach zwei gescheiterten Ehen mit Debra Feuer und Carré Otis und nach jahrelanger Therapie seiner traumatischen Kindheitserlebnisse hat Mickey mit dem russischen Model Anastasia Makarenko sein privates Glück gefunden: „So habe ich mich seit 23 Jahren nicht verhalten. Das ist etwas Neues für mich – in einer Beziehung ehrlich zu sein„, schwärmt er.