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Steckbrief Geoffrey Rush

Künstlername:
Geoffrey Rush
Geburtsname:
Geoffrey Rush
Geburtstag:
06.07.1951
Sternzeichen:
Krebs
Größe:
1,85 m
Herkunft:
Toowoomba, Queensland, Australien
Beziehungsstatus:
verheiratet
Filme:
Shine, Fluch der Karibik 1-4, The King’s Speech
Auszeichnungen:
Golden Globe
Kategorie:
Film, TV

Promi-Status:

A

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Das sollte man über Geoffrey Rush wissen:

Obwohl der australische Schauspieler Geoffrey Rush aus einfachen Verhältnissen stammt, hat er sich in den letzten 15 Jahren in Hollywood einen Namen gemacht und gehört heute zu den erfolgreichsten Charakterdarstellern in Hollywood.

Der Vater von Geoffrey Rush, Roy Baden Rush, war Buchhalter, seine Mutter Merle war Verkäuferin. Da er also nicht mit schauspielernden Eltern gesegnet war und dazu noch in Australien, fernab vom glamourösen Hollywood, beheimatet war, musste er sich seinen Weg von ganz unten erkämpfen. Seine Schauspielkarriere startete er auf den Theaterbühnen seines Heimatlandes. Hier spielte er Rollen in Stücken namhafter Dramaturgen wie William Shakespeare, Samuel Beckett oder Oscar Wilde und etablierte sich durch diese Rollen als ernsthafter, intellektueller Schauspieler.

Mit Anfang 40 verschlug es ihn in die USA. Dort wollte er herausfinden, ob er das Zeug zum Weltstar hat: „Ich dachte mir oft, dass ich im falschen Geschäft bin. Ich dachte ernsthaft darüber nach, alles hinzuschmeißen, bevor ich "Shine" drehte. Ich war ruhelos, ich machte eine schwierige Zeit voller Stress und Panikattacken durch, und ich war mir nicht im Klaren darüber, was ich eigentlich tun will.„ Seine Performance im besagten Streifen "Shine" im Jahr 1996 schlug dann jedoch ein wie eine Bombe. Für seine Rolle als Pianist David Helfgott, begnadeter Pianist zwischen Genie und Wahnsinn, heimste er unter anderem sogar einen Oscar ein. An dieser Darstellung erkennt man auch, dass Rush ein Vollblutschauspieler ist – um in seine Rolle zu finden, besuchte er Helfgott sehr häufig, studierte ihn von Kopf bis Fuß und lernte noch dazu wieder Klavier zu spielen, was er in seiner Jugend aufgegeben hatte.

Mit seinem Erfolg in "Shine" fasste er Fuß in Hollywood und gilt seither als Spezialist für Charakterrollen. So mimte er den Geheimdienstchef Francis Walsingham in "Elizabeth", zeigte sich von seiner arroganten Seite als Theaterproduzent in "Shakespeare in Love", spielte den Ausnahmeschauspieler Peter Sellers, überzeugt als Marquis de Sade in "Quills" und schenkte den Fluch der Karibik Filmen den brillanten und schauderlichen Captain Barbossa. Darüber hinaus lieh Rush auch dem Pelikan Niels in "Findet Nemo" seine Stimme und zeigte damit eine weitere Facette seines Könnens.

In "The King’s Speech" bewies er sein Talent in der Rolle des australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue, der den von Colin Firth gespielten englischen König George VI vom Stottern befreit. Der nächste Film, in dem Geoffrey Rush zu sehen sein wird, ist "Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten", der im Frühsommer 2011 in die deutschen Kinos kommt.