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Steckbrief Ben Kingsley

Künstlername:
Ben Kingsley
Geburtsname:
Krishna Bhanji
Geburtstag:
31.12.1943
Sternzeichen:
Steinbock
Größe:
1,73 m
Herkunft:
Scarborough, Yorkshire, Großbritannien
Beziehungsstatus:
verheiratet
Filme:
Gandhi, Sneakers – Die Lautlosen, Schindlers Liste
Auszeichnungen:
Oscar, Golden Globe
Kategorie:
Film, TV

Promi-Status:

B

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Das sollte man über Ben Kingsley wissen:

Der in England geborene Schauspieler Ben Kingsley ist durch seine bunte Mischung an Vorfahren fast wie kein anderer prädestiniert, die unterschiedlichsten Rollen zu spielen. Als Sohn eines indischen Vaters und einer russisch-jüdischen Mutter, der aber im modernen England aufwächst, hatte er von Anfang Zugang zu mehreren Kulturkreisen. Dies spiegelt sich bei der Auswahl seiner Filmrollen wie Gandhi oder dem Nazijäger Simon Wiesenthal wider.

Seine Leidenschaft für die Schauspielerei entstand bei einem Besuch der Royal Shakespeare Company, die das Theaterstück Richard III. von William Shakespeare aufführten. Nach seinem Schulabschluss auf der Manchester Grammar School begann er seine Karriere an einem Amateurtheater und legte sich Ende der 1960er Jahre den Künstlernamen Ben Kingsley zu.

In London spielte er ab 1966 Theater und versuchte sich zeitgleich als Sänger. So boten sich ihm Anfang der 1970er Jahre zwei Möglichkeiten. Als Sänger hätte er von Brian Epstein, dem Manager der Beatles, einen Plattenvertrag erhalten. Aber das parallele Angebot, Mitglied der Royal Shakespeare Company zu werden, reizte ihn mehr. Dort spielte er bis 1980.

Über die nebenbei produzierten Fernsehfilme ergatterte er 1982 seine erste große Kinohauptrolle. Für die Rolle als Mahatma Gandhi im Film "Gandhi" erhielt er 1983 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Ben Kingsley sagt über diese Rolle: "Für mich war "Gandhi" der goldene Schlüssel zu einer Tür. Ich bin eingetreten und liebe es seitdem immer wieder, vor der Kamera zu stehen."

Ben Kingsley ist im Gegensatz zu vielen seiner Schauspielkollegen sehr zugänglich bei Interviews und akzeptiert, dass er als Schauspieler ein Leben in der Öffentlichkeit führt: "Natürlich möchte ich in Ruhe ein Privatleben führen können, aber wenn etwas an die Öffentlichkeit kommt, ertrage ich es auch."

Neben Gandhi scheinen es Ben Kingsley weitere historische Figuren angetan zu haben. So spielte er außer Gandhi auch Lenin im Fernsehfilm "Der Zug" und Moses im TV-Zweiteiler "Die Bibel" sowie den Zauberer Merlin im Kinofilm "Die letzte Legion".

Ab Anfang der 1990er Jahre spielte er vermehrt in großen Kassenschlagern. Für die Nebenrolle in "Bugsy" als New Yorker Gangster Meyer Lansky wurde er ebenso für einen Oscar nominiert wie für den Sadisten in "Sexy Beast". Ben Kingsley genießt den Ausflug in solche Rollen, bei denen sich "der Zuschauer nicht sicher sein kann, ob mir in einer Rolle zu trauen ist oder nicht." Diese Rolle spielte er auch als Nizam, Bruder des Perserkönigs Sharaman und Onkel von Prinz Dastan in "Prince of Persia: Der Sand der Zeit". Eine weitere große Rolle neben Itzhak Stern in "Schindlers Liste" war der politische Träumer Cosmo in "Sneakers - Die Lautlosen".

Eine ganz besondere Ehre neben dem Oscar und einem Stern am Walk of Fame in Hollywood war 2001 der Ritterschlag durch Königin Elisabeth II., weshalb er sich Sir Ben Kingsley nennen darf.